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Aktuelles

Der Chef zahlt die Rente (mit) !

Betriebliche Altersversorgung (bAV)


bAV : Hochrentabel trotz Niedrigzinsen? Ja!!

Warum?
HalbHalb

Wie funktioniert das genau?

Lohnabrmax
Hier arbeiten 161,- Euro für die Rente - der Eigenanteil ist jedoch nur 34,93 Euro. D.h. geschenkte 78%!!
(Das ist eine gar nicht so seltene Konstellation. Wie sieht das bei dir aus??)

Das Fazit gleich vorweg: die bAV lohnt sich für die meisten Arbeitnehmer, die ca. bis zur Beitragsbemessungsgrenze (SV) verdienen (2021: 4837,50 Euro/mtl.). Wer mehr verdient (bis 7100,- Euro/mtl.), spart dann nur noch Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge, aber keine Sozialversicherungsbeiträge.

[Für Einkommen ab ca. 35.000,- EUR/Jahr lohnt sich auch eine Basisrente (sog. Rürup-Rente). Allerdings ohne Arbeitgeberzuschuss und ohne Sozialversicherungsbeitragsersparnis, dafür mit erheblichen Steuervorteilen. Infos dazu findest du auf >>Basis-Rente<<.]

Dass die staatliche Rente nicht mehr reichen wird, ist hoffentlich mittlerweile jedem deutschen Bürger klar.

Will man z.B. nur 500,- Euro zusätzlich zur staatlichen Rente haben, so bräuchte man ... welchen Betrag ? Eine Million, oder zwei oder reichen auch 500.000 oder gar 100.000 Euro?

Rechnen wir doch einfach mal: 500,- Euro monatlich bedeuten 6000,- Euro im Jahr. Das macht dann in - ja, wieviele Jahre eigentlich? Wie lange werde ich leben? Hier haben wir schon einmal ein Problem bei einer Geldsumme z.B. aus einer Kapitallebensversicherung. Oder einer Erbschaft. Oder einem Sparkonto/Schließfach etc., das ich immer schön gefüllt habe.

Nehmen wir einfach zur Sicherheit einmal an, dass du 90 Jahre alt wirst. Dann wären dies ab dem 67. Lebensjahr 23 Jahre mal 6000,- gleich 138.000,- Euro. Die Inflation trägt auch noch ein Ecke (1,5% p.a.) bei, also sagen wir einmal rund 200.000,- Euro Geldbedarf. Für 500,- Euro zusätzlich. Für 1000,- Euro dann ca. 400.000,- Euro. Fängst du schon mit 27 Jahren an zu sparen und legst immer fleißig Geld zurück, so müsstest du 40 Jahre lang jeden Monat (für 500,- zusätzlicher Rente) 200.000,-/12/40 =416,67 Euro sparen. Für 1000,- Euro das Doppelte. - Das ist ganz schön viel Holz, oder?

Schöner wäre doch, wenn du die gleiche Summe von 200.000,- Euro mit geringeren Sparraten erreichen könntest.

Rechnen wir doch einmal eine Anlage, die 5% Rendite abwirft (die Zinseszins-Rechnung erspare ich uns): Sparrate monatlich wären dann 122,57 Euro. Das hört sich schon mal viel besser an.

Wie kann man die Rendite jetzt noch weiter hochschrauben? In den Aktienmärkten steckt sicher noch das ein oder andere mehr drin, aber die meisten Fondsprodukte (s. 3-Topf-Modell) haben nur eine Investitionsrate von 10-15% des Anlagebetrages. D.h. es können nur 10-15% des Sparbetrages an der Börse mit vernünftigen Renditen arbeiten. Der Rest liegt minimal verzinst im Deckungsstock oder Sicherungsvermögen. Wie man das besser gestalten kann? Es geht - mit der richtigen Wahl der Versicherungsgesellschaft und der Produkte.

Was gibt es noch für Möglichkeiten der Renditesteigerung? Zulagen und Förderungen. Und hier sind wir mitten in der bAV:

Der Staat fördert die betrieblichen Renten nämlich nicht unerheblich.

Und was dort an zusätzlicher Rendite herauskommt, können weder gute Fondsprodukte (mögen sie noch so eine günstige Kostenstruktur aufweisen...) noch sonstige seriöse Anlagen.

In der Zusammenfassung kann man feststellen, dass der Nettoaufwand des Arbeitnehmers ca. 50% (und weniger) der tatsächlich eingezahlten Prämie beträgt. Diese Rendite macht kein noch so toller Fonds wieder wett. Schon gar nicht ohne erhebliches Risiko. Schon gar nicht, wenn man noch weitere Sicherheiten wie 100% Beitragsgarantie oder einen recht hohen garantierten (!) Rentenfaktor haben möchte, der für das GESAMTE Vertragsvermögen gilt. Oder dass für Sonderzahlungen ebenfalls diese Rentenfaktoren garantiert sind. Oder eine Besserstellungsoption, die garantiert, dass bei steigenden Rentenfaktoren diese Steigerung auch für deinen Vertrag gilt.


Hier eine Beispielrechnung:

EGUmw_ANSicht

EGUmw_AGSicht


Genau das sind die Gründe, warum die bAV äußerst attraktiv ist! Nimmt der Arbeitnehmer nun noch seinen Soli dazu (den er jetzt nicht mehr zahlt, der aber ansonsten eventuell für Konsum "draufgehen" würde...), vielleicht noch die vermögenswirksamen Leistungen (VWL), die vielleicht in einem Bausparvertrag vor sich hindümpeln, so lässt sich mit wenig "eigenem" Geld eine wirklich passable Rente erzielen!

Hinkefüße gibt es dabei natürlich auch :

1. Es gilt eine nachgelagerte Besteuerung (wie in der staatlichen Rente, daher kein echter Nachteil), d.h. in der Ansparphase sparst du Steuern (Dein Steuersatz ist vielleicht 30 oder 40%?), als Rentner hast du meist deutlich reduzierte Steuersätze.

2. Man muss für die Kranken/Pflegeversicherung den vollen Beitrag abführen, sofern man gesetzlich versichert ist. Hierbei gelten jedoch Freibeträge, so sind z.B. 2021 Betriebsrenten bis 164,50 EUR/mtl. komplett sozialabgabenfrei. Hochrechnungen gehen dabei bei gleichbleibender Steigerung von ca. 315,- Euro für Betriebsrenten im Jahre 2041 aus, so dass es auch hier keinen Grund gibt, sich diese Förderbeträge entgehen zu lassen - die ja zusammen mit deinen eigenen Beiträgen für deine spätere Rente arbeiten.
Ist die Rente höher als der Freibetrag, fallen Abgaben nur auf den darüber hinaus gehenden Teil an (das war vor dem neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz noch anders).

Da man aber in der Ansparphase ca. den doppelten Beitrag für sich hat arbeiten lassen, ist die bAV trotz dieser nachgelagerten Abgaben eine äußerst starke, wenn nicht die Alternative für die Rente. Es zählt wie immer der große Strich unter der Rechnung.


3. Durch das niedrigere Bruttogehalt sinkt natürlich auch der Anspruch an die gesetzliche Rente. Dies wird dann von dem Mehr an Betriebsrente mehr als wettgemacht. Was jedoch ebenfalls geringer wird sind die Ansprüche an Arbeitslosengeld, Krankengeld, Elterngeld.

4. Die bAV kann auch nicht beliehen oder vorzeitig ausgezahlt werden. Wenn man so etwas machen will, muss man die Förderbeiträge (Sozialversicherungsbeiträge und Steuern) nachzahlen. Das wird dann teuer.

Stattdessen kann man die Versicherung aber stilllegen - und muss dann die Beiträge nicht mehr zahlen und kann dieser anders verwenden. Allerdings spart man dann natürlich nicht weiter mit Förderung für seine Rente. Daher: man hat mit einer geförderten Rente den psychologischen Vorteil, bis zur Rente nicht an sein Geld zu kommen - so kann man sich nicht mal wegen kurzfristiger Konsumgüter selber austricksen...

Es gibt eine Reihe von Tipps und Berechnungen im Netz, die fast unisono zu der Meinung kommen, eine bAV lohne sich kaum, da die Abgabenlast im Rentenbezug so hoch seien. Da eine Berechnung leider nicht so einfach mal mit Excel o.ä. durchgeführt werden kann, da sie leider hochkomplex ist (nicht nur sämtliche steuerlichen Auswirkungen wie z.B. Veränderungen an der Höhe der Vorsorgeaufwendungen oder auch die reduzierten Abgaben auf die etwas niedrigere gesetzliche Rente etc. müssen beachtet werden), halten wir uns an Berechnungen des Finanzprofis und Steuerberaters Prof. Dr. Thomas Dommermuth. Er berät unter anderem auch die Bundesregierung und hat dazu auch Riester/bAV gegenüber einer privaten Rentenversicherung bereits verglichen und kommt auf einen Renditevorteil der bAV gegenüber der privaten RV von 65-90% (je nach Konstellation der betrachteten Person/Familie)!

Meistens sollst du dann als Allheilmittel in ETF-Fonds angelegen. Dass dies nicht für jeden und alle Lebenssituationen das Nonplusultra ist, brauche ich wohl kaum zu sagen. Aber auch hier ist nicht nur die fehlende Sicherheit ein Gegenargument (das aber mit hoher Wahrscheinlichkeit wegfällt, wenn der Anlage-/Sparhorizont mind. ca. 15 Jahre beträgt). Auch die Kapitalertragssteuer auf Aktiengeschäfte ist keine Konstante. Man wird in der Zukunft davon vielleicht eine Erhöhung auf 30% oder sogar 40% sehen.

Daher: lass' dir alles durch den Kopf gehen und lass' dich beraten - dann kommst du sicherlich relativ schnell zu einem für dich maßgeschneiderten Altersvorsorgekonzept.

Nur zur Erinnerung: auch bei der gesetzlichen Rente werden Abgaben fällig:

  1. Krankenversicherung: die Höhe der Beiträge bestimmt sich nach dem bundesweit einheitlichen Beitragssatz, zur Zeit 14,6%, wobei der Rentneremfänger die Hälfte, also 7,3% zu tragen hat.

  2. Pflegeversicherung: die Höhe der Beiträge bestimmt sich ebenfalls nach dem bundesweit einheitlichen Beitragssatz, 3,05 Prozent (für Kinderlose 3,3 Prozent).

  3. Steuern: Anstelle des früheren Ertragsanteils wird seit 2005 ein bestimmter Prozentsatz der Bruttorente als steuerpflichtiges Einkommen angesetzt. Dieser Prozentsatz richtet sich nach dem Jahr des Rentenbeginns. Wenn deine Rente 2021 beginnt, sind 81 Prozent steuerpflichtig. Bis zum Jahr 2040 kommt dann immer 1% pro Jahr hinzu. 2040 muss man dann die gesamte Rente versteuern.


Und, für den diese Sicherheit vielleicht auch noch wichtig ist: es gibt Freibeträge bezüglich der Anrechnung von Betriebsrenten auf die Grundsicherung (Hartz IV). 100,- Euro sind komplett frei, über 100 Euro hinausgehende Betriebsrenten bleiben gemäß der Neuregelung zu 30 % anrechnungsfrei - bis zur Regelbedarfsstufe 1.

Und du hast nicht das Risiko, maximal 90 Jahre alt werden zu dürfen (s. unser Rechenbeispiel ganz oben), denn bei einer bAV ist eine lebenslange Rente garantiert!

Warum haben dann 46% (2020) der Arbeitnehmer keine bAV??

Der Grund ist meist, so haben es Umfragen ergeben, mangelndes Interesse der ArbeitGEBER! Das kann/darf es seit dem 1.1.2019 jedoch nicht mehr geben:

die Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet

a) eine bAV anzubieten

b) darüber umfassend aufzuklären und zu informieren und

c) einen Zuschuss von mindestens 15% des umgewandelten Entgeldes zu geben, soweit sie Sozialversicherungsbeiträge sparen.


Je kleiner dabei die Unternehmen sind, desto schlechter ist es um die Versorgung mit einer bAV bestellt: nur 29% aller Mitarbeiter in Unternehmen bis 9 Mitarbeiter haben eine bAV - 71% haben keine. Und verschenken bares Geld, meist auch noch, ohne es zu merken. Auch den Arbeitgebern entgehen eine Menge von Vorteilen wie schon vorher beschrieben. Natürlich muss diese Art der Absicherung in dein Lebenskonzept passen - keine Frage. Aber du sollst hier nur mitnehmen, dass die bAV eine für dich sehr lukrative Möglichkeit sein kann.


Für Arbeitnehmer:

  • Du möchtest dir eine vom Arbeitgeber und vom Staat subventionierte Rente aufbauen?

  • Dabei sind ca. 50% an "Subventionen" für dich ein entscheidendes Argument? (Achtung, rhetorische Frage ;) )

  • Du möchtest eine sichere Rente, auch wenn der Arbeitgeber Insolvenz anmelden müsste?

  • Du willst aber dabei nicht nur irgendeine bAV, sondern ein herausragendes Produkt was Sicherheit und Rendite angeht?


Für Arbeitgeber:

  • Du möchtest rechtlich auf der sicheren Seite sein, damit du in Ruhe schlafen kannst? (Stichwort Auskunfts- und Informationspflichten im Rahmen der bAV)

  • Du möchtest deinen Mitarbeitern eine gute Möglichkeit bieten, mit deiner Hilfe selbst etwas für ihre Rente aufzubauen?

  • Du bist auch vom Fachkräftemangel betroffen und möchtest die bAV zur Mitarbeitergewinnung und -bindung nutzen?

  • Du möchtest dich mit dieser Sache möglichst wenig beschäftigen?

Da wir wissen, dass du als Selbständiger/Geschäftsführer/Personalleiter sehr viel zu tun hast und die wertvolle Zeit anders als mit Versicherungen verbringen möchtest, bieten wir dir folgenden Service kostenlos an:

Ein kurzes Gespräch (10-20 Minuten) per Videoschalte reicht, um dir die wesentlichen Gründe für dich und deine Mitarbeiter zu erläutern und auch Platz für deine Fragen zu lassen.


Wir zeigen dir alle Wege zu einem rechtskonformen Verhalten bzgl. der betrieblichen Altersversorgung auf und unterstützen dich wo es geht, so dass du kaum Aufwand damit betreiben musst.

Du hast deinen Beruf/deine Berufung, wir haben unsere. Nutze das!



Für alle Arbeitnehmer UND Arbeitgeber:

Handel' aber noch in diesem Jahr! Denn ab dem 01.01.2022 wird der Rechnungszins deutlich (auf 0,25%) gesenkt. Momentan kann man mit 0,9% noch mehr als das 3,5-fache davon sichern. Es kommt dann in der Folge der Absenkung dazu, dass die Versicherer eine 100%ige Beitragsgarantie nicht mehr halten können. Das hat für die Sicherheit und Planbarkeit der Rente entscheidende Nachteile: das geht nämlich kaum noch. Auch die Rentenfaktoren werden dann von den Versicherern gesenkt - mit direkten negativen Auswirkungen auf die Höhe deiner Rente. In Höhe von erheblichen ca. 10-15%.



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